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Wissen

Glossar für Advertorials und Performance-Marketing

Die wichtigsten Begriffe rund um Advertorial-Funnels, Native Ads und Kennzahlen, kurz definiert und aus Sicht unserer Agenturpraxis erklärt.

Advertorial

Ein Advertorial ist eine Verkaufsseite im Stil eines redaktionellen Artikels, die zwischen Anzeige und Shop steht und kalte Leser vom Problem bis zum Produkt führt.

Der Name setzt sich aus Advertisement und Editorial zusammen. Im E-Commerce ist damit meist eine eigene Seite gemeint, auf die du Traffic von Meta, Taboola oder Outbrain schickst. Ein gutes Advertorial macht das Problem greifbar, deckt die Ursache auf, zeigt, warum bisherige Lösungen gescheitert sind, und führt dein Produkt als logische Konsequenz ein. Wie wir Advertorials entwickeln, liest du auf unserer Seite zur Advertorial Agentur. Wie das Ergebnis aussieht, zeigen unsere Advertorial Beispiele.

Listicle

Ein Listicle ist eine schnell scannbare Landingpage im Stil von „5 Gründe, warum …“, die Argumente für ein Produkt als nummerierte Liste präsentiert.

Listicles passen zu Zielgruppen, die ihr Problem schon kennen und nur noch überzeugt werden müssen, dass dein Produkt die beste Wahl ist. Kommt der Traffic aus dem Social Feed, hat die Anzeige oft einen Teil der Vorarbeit geleistet, dann führt ein Listicle schneller zum Angebot als ein langes Advertorial. Welche Seitentypen wir bauen, zeigen wir unter Landingpage erstellen lassen.

Pre-Sell-Page

Eine Pre-Sell-Page ist eine kurze Brückenseite zwischen Anzeige und Shop, die genau einen Angle vertieft, bevor der Besucher zum Angebot kommt.

Sie ist kürzer als ein Advertorial und eignet sich, wenn die Anzeige schon Neugier geweckt hat und nur noch ein Gedanke fehlt, damit der Klick zum Kauf wird. In unseren Funnels testen wir Pre-Sell-Pages oft gegen längere Advertorials, um herauszufinden, wie viel Erklärung eine Zielgruppe braucht.

Offer-Page

Eine Offer-Page ist die Angebotsseite am Ende eines Advertorial-Funnels, die den Gedanken des Artikels zu Ende führt und das passende Angebot oder Bundle vorschlägt.

Wer aus einem Advertorial kommt, ist überzeugt und soll auf keiner generischen Produktseite neu anfangen müssen. Die Offer-Page greift deshalb Sprache und Argumente des Artikels auf und stellt Pakete so vor, dass größere Bestellungen naheliegen. Veda Naturals hat mit dem Advertorial-Kanal den AOV um 44 % gesteigert, ohne Rabattaktionen.

Native Ads

Native Ads sind Anzeigen, die sich in Form und Ton in das Umfeld einfügen, in dem sie erscheinen, etwa als Artikel-Empfehlung unter einem Nachrichtentext.

Auf Plattformen wie Taboola und Outbrain besteht eine Native Ad meist nur aus Bild und Überschrift. Der Leser ist gerade nicht im Kaufmodus und kennt deine Brand in der Regel nicht. Die Überzeugungsarbeit passiert deshalb fast vollständig auf der Zielseite, idealerweise in einem Advertorial. Mehr dazu auf unserer Seite zur Native Ads Agentur.

Taboola

Taboola ist eines der größten Native-Advertising-Netzwerke und spielt Anzeigen als Empfehlungen auf reichweitenstarken Publisher-Seiten aus.

Für E-Commerce-Brands ist Taboola interessant, weil du dort ein anderes Publikum erreichst als im Social Feed, und zwar in einem Moment, in dem es liest und Zeit mitbringt. Headlines, die nach Werbung klingen, werden neben echten Artikel-Empfehlungen überlesen. Wir schreiben Anzeigen-Headlines deshalb im Ton des Umfelds und sorgen dafür, dass das Advertorial einlöst, was die Headline verspricht. Wie wir Funnels für Taboola bauen, liest du auf unserer Seite zur Native Ads Agentur.

Outbrain

Outbrain ist ein Native-Advertising-Netzwerk, das Anzeigen wie Taboola als Empfehlungs-Widgets auf Nachrichten- und Magazinseiten ausspielt.

Die Publisher-Netzwerke von Outbrain und Taboola überschneiden sich nur teilweise, deshalb lohnt sich für viele Brands ein Test auf beiden. Ein Funnel, der auf Taboola trägt, ist meist auch auf Outbrain die beste Ausgangsbasis. Unterschiede zeigen sich eher bei Anzeigen-Headlines, Bildstil und der Frage, welche Angles in welchem Umfeld laufen. Wie wir Funnels für beide Netzwerke bauen, steht auf unserer Seite zur Native Ads Agentur.

ROAS

ROAS (Return on Ad Spend) ist die Kennzahl, die angibt, wie viel Umsatz jeder in Werbung investierte Euro zurückbringt, berechnet als Umsatz ÷ Werbeausgaben.

Ein ROAS von 3 heißt, dass 1 € Werbebudget 3 € Umsatz erzeugt hat. Ob das profitabel ist, hängt von deiner Marge ab. Entscheidend ist der Break-even-ROAS (1 ÷ Bruttomarge), den du mit unserem ROAS Rechner in Sekunden ausrechnest. Bei einer Magnesium-Brand aus unseren Cases hat ein Advertorial den ROAS von 0,3 auf stabil über 3,0 gehoben.

POAS

POAS (Profit on Ad Spend) ist die Kennzahl, die den Rohertrag aus Werbeverkäufen ins Verhältnis zu den Werbeausgaben setzt.

Ab einem POAS von 1 verdient eine Kampagne auf die erste Bestellung Geld. Der POAS ist aussagekräftiger als der ROAS, wenn deine Produkte sehr unterschiedliche Margen haben, weil er den Gewinn direkt abbildet. Den POAS für deine Zahlen zeigt dir der ROAS Rechner.

MER

MER (Marketing Efficiency Ratio) ist das Verhältnis aus gesamtem Shop-Umsatz und allen Marketingausgaben eines Zeitraums.

Die MER hängt nicht an der Attribution einzelner Werbeplattformen und zeigt, ob dein Marketing als Ganzes trägt. Fällt sie, obwohl der ROAS in jedem Werbekonto gut aussieht, rechnen sich mehrere Kanäle dieselben Bestellungen zu. Wir schauen deshalb bei jedem Funnel auf beide Zahlen.

AOV

AOV (Average Order Value) ist der durchschnittliche Bestellwert, berechnet als Umsatz ÷ Anzahl der Bestellungen.

Ein höherer AOV verbessert ROAS und Neukundenkosten gleichzeitig, weil jede bezahlte Conversion mehr Umsatz bringt. Advertorials heben den AOV oft, weil Kunden den Wert eines Produkts verstehen, bevor sie den Shop betreten, und deshalb zu größeren Paketen greifen.

CAC (Neukundenkosten)

CAC (Customer Acquisition Cost) sind die Kosten, die du im Schnitt ausgibst, um einen neuen Kunden zu gewinnen.

Im E-Commerce rechnet man meist Werbeausgaben ÷ Anzahl der Neukunden. Die CAC entscheiden darüber, wie weit du skalieren kannst, denn sie müssen durch Marge und Wiederkäufe wieder hereinkommen. Eine Beauty-Brand aus unseren Cases hat mit einem Advertorial-Funnel den Monatsumsatz von 1,2 auf 3,5 Mio. € skaliert, bei 30 % niedrigerer CAC.

Direct Response

Direct Response ist Werbung, die eine sofortige, messbare Reaktion auslösen soll, etwa einen Kauf, eine Anmeldung oder einen Klick.

Gemessen wird Direct Response an Conversion Rate, Neukundenkosten und ROAS. Advertorials, Listicles und Offer-Pages sind klassische Direct-Response-Formate. Wir schreiben ausschließlich Direct-Response-Copy für kalten Paid Traffic im E-Commerce.

Mechanismus (Unique Mechanism)

Der Mechanismus (Unique Mechanism) ist die nachvollziehbare Erklärung, warum ein Produkt dort funktioniert, wo andere Lösungen gescheitert sind.

Gerade in übersättigten Märkten wie Supplements verkauft sich ein Produkt selten über Inhaltsstoff-Listen. Der Mechanismus macht den Unterschied erklärbar und ist deshalb der Kern jedes Advertorials. Wir leiten ihn aus der Zielgruppen-Research ab und stützen ihn auf Studien, Daten und Expertenaussagen. Mehr dazu bei der Advertorial Agentur.

Hook

Ein Hook ist der Einstieg einer Anzeige oder Seite, der in den ersten Sekunden die Aufmerksamkeit gewinnt und zum Weiterlesen oder Weiterschauen bringt.

Bei Native Ads ist der Hook meist die Headline, bei Meta das erste Bild oder die ersten Sekunden eines Videos, im Advertorial die Überschrift und der erste Absatz. Ein Hook muss zum restlichen Funnel passen. Verspricht er etwas, das die Seite nicht einlöst, springen Leser ab. Wir testen Hooks deshalb gezielt gegeneinander und bauen jede neue Variante auf den Daten der letzten auf.

Du willst die Begriffe in Umsatz übersetzen?

Im kostenlosen Strategie-Call schauen wir uns deine Zahlen und Funnels an und zeigen dir, wo ein Advertorial den größten Hebel hat.