Landingpage erstellen lassen: Wofür deine Seite gebaut sein muss
Die meisten Landingpages sind für warmen Traffic gebaut: für Menschen, die deine Brand kennen, gezielt nach dir suchen oder aus dem Newsletter kommen. Für diese Besucher reicht oft eine gute Produktseite. Wer über Meta, Taboola oder Outbrain kommt, hat dagegen eben noch etwas ganz anderes gemacht und kennt weder dich noch dein Produkt.
Eine Landingpage für kalten Traffic muss deshalb Aufgaben erfüllen, die im klassischen Webdesign kaum eine Rolle spielen. Sie muss Aufmerksamkeit halten, ein Problem greifbar machen, Vertrauen aufbauen, Einwände vorwegnehmen und erst dann verkaufen. Ob das gelingt, entscheidet vor allem die Copy. Design und Technik sorgen dafür, dass sie sich schnell und angenehm lesen lässt.
Darauf haben wir uns spezialisiert. Wenn du bei uns eine Landingpage erstellen lässt, bekommst du eine Seite, die an Neukundenkosten, Conversion Rate und AOV gemessen wird. Mit über 450 geschriebenen Advertorials wissen wir ziemlich genau, an welchen Stellen kalte Besucher abspringen.
Landingpage Agentur für Direct Response: Diese Seitentypen bauen wir
Welcher Seitentyp passt, hängt von Produkt, Wissensstand der Zielgruppe und Traffic-Quelle ab. Als Landingpage Agentur für Paid Traffic bauen wir vier Formate, die sich zu Funnels kombinieren lassen.
In den meisten Funnels arbeiten zwei dieser Seiten zusammen, zum Beispiel ein Advertorial vorne und eine Offer Page dahinter. So muss der Leser nach dem Artikel nicht auf einer generischen Produktseite neu anfangen, und der Gedanke, der ihn überzeugt hat, trägt bis zum Checkout.
Welche Kombination für dich passt, entscheiden wir anhand deiner Traffic-Quelle. Kommt der Traffic aus Native-Netzwerken wie Taboola oder Outbrain, startet der Leser meist ohne jedes Vorwissen, und ein ausführliches Advertorial spielt seine Stärken aus. Im Social Feed hat eine gute Anzeige oft schon einen Teil der Vorarbeit geleistet, dann kann ein Listicle oder eine Pre-Sell Page schneller zum Angebot führen.
- Advertorial: ein redaktioneller Artikel, der Problem, Ursache und Lösung erklärt, bevor das Produkt auftaucht.
- Listicle: eine schnell scannbare Seite im Stil von „5 Gründe, warum …“ für Zielgruppen, die ihr Problem schon kennen.
- Pre-Sell Page: eine kurze Brücke zwischen Anzeige und Shop, die genau einen Angle vertieft.
- Offer Page: die Angebotsseite nach dem Advertorial, mit Bundles, Nutzenargumenten und Anbindung an deinen Checkout.
Listicle Landingpage: Wann das Format besser läuft als ein Advertorial
Eine Listicle Landingpage ordnet die Argumente in nummerierten Punkten an, etwa „5 Gründe, warum Läufer auf X umsteigen“. Leser können scannen, sehen früh, worum es geht, und springen an die Stelle, die sie interessiert. Das Format ist kürzer als ein Advertorial und eignet sich besonders für Zielgruppen, die ihr Problem schon kennen und Lösungen vergleichen.
Bei Zielgruppen, die sich mit dem Thema noch nicht beschäftigt haben, ist ein Listicle oft zu knapp. Wer noch nicht weiß, warum seine bisherigen Lösungen gescheitert sind, braucht die Geschichte und die Erklärung des Mechanismus, die ein Advertorial liefert. Welches Format gewinnt, testen wir deshalb meist direkt gegeneinander, mit demselben Angle.
Beim Listicle muss jeder Punkt einen eigenen Grund zum Kauf liefern. Fünf Varianten desselben Arguments ermüden den Leser, und die Seite verliert ihren größten Vorteil, die schnelle Übersicht.
Pre-Sell Page und Offer Page: Die Brücke zwischen Anzeige und Shop
Eine Pre-Sell Page sitzt zwischen Anzeige und Produktseite. Sie greift das Versprechen der Anzeige auf, vertieft genau einen Angle und schickt den Leser vorbereitet in den Shop. Das lohnt sich, wenn deine Produktseite gut ist, für kalte Besucher aber zu schnell beim Preis landet.
Der Vorteil: du kannst verschiedene Angles, Zielgruppen und Anzeigen-Stile testen, ohne jedes Mal den Shop anzufassen. Jede Anzeige bekommt die Seite, die zu ihrem Versprechen passt, und dein Team sieht klar, welcher Angle Neukunden bringt.
Die Offer Page schließt den Kreis. Sie übernimmt Ton und Argumente der Pre-Sell Page oder des Advertorials und präsentiert das Angebot so, dass größere Bundles logisch wirken. Hier entstehen oft die Sprünge im Warenkorbwert: Bei Veda Naturals ist der AOV mit dem Advertorial-Kanal um 44 % gestiegen, ohne zusätzliche Rabattaktionen.
Conversion Optimierung Agentur: Wo wir bei bestehenden Seiten ansetzen
Viele Brands suchen eine Conversion Optimierung Agentur, wenn die Zahlen stagnieren, und bekommen dann Tests zu Button-Farben, Trust-Badges und Bildgrößen. Das bringt manchmal ein paar Prozent. Die großen Hebel liegen bei Paid Traffic aber fast immer eine Ebene höher: in der Botschaft, im Angle und in der Frage, ob die Seite überhaupt zum Wissensstand der Besucher passt.
Wir optimieren von oben nach unten. Zuerst prüfen wir, ob Anzeige und Seite dasselbe versprechen und ob die Seite die richtigen Einwände beantwortet. Danach testen wir Headlines und Einstiege, dann Struktur und Beweisführung und erst zum Schluss Details im Layout.
Wie viel in der Botschaft steckt, zeigt ein Case aus dem Beauty-Bereich: Ein einziger Funnel hat den Monatsumsatz einer Brand von 1,2 auf 3,5 Mio. € skaliert, bei 30 % niedrigerer CAC. Nach über 12 Monaten läuft er weiter profitabel.
Bestehende Seiten werfen wir dabei nicht leichtfertig weg. Oft steckt in einer Seite, die mäßig läuft, ein guter Kern mit dem falschen Einstieg. Dann reicht ein neuer Angle mit überarbeiteter Headline und neuem Einstieg, um herauszufinden, ob das Problem in der Botschaft oder im Angebot liegt.
Landing Page Agentur oder Webdesigner: Worauf du achten solltest
Ein Webdesigner baut dir eine Seite, die gut aussieht und technisch sauber läuft. Eine Landing Page Agentur für Direct Response baut dir eine Seite, die verkaufen muss. Beides hat seine Berechtigung, die Messlatte ist nur eine andere.
Frag bei jedem Anbieter nach drei Dingen. Wer schreibt die Copy, und hat diese Person schon für kalten Paid Traffic geschrieben? Wie läuft die Research zur Zielgruppe, bevor das erste Wort steht? Und woran wird die Seite nach dem Launch gemessen? Bleiben die Antworten vage, bekommst du am Ende eine hübsche Hülle ohne tragendes Verkaufsargument.
Achte außerdem darauf, wer nach dem Launch zuständig ist. Viele Webprojekte enden mit der Abnahme. Eine Landingpage für Paid Traffic fängt dann erst an zu arbeiten, und die ersten Wochen mit echten Daten zeigen, welche Abschnitte tragen und wo Leser aussteigen. Diese Phase gehört bei uns fest zum Projekt.
Bei uns arbeiten Copywriter, Strategen und Designer im selben Prozess, damit Angle, Text und Layout zusammenpassen. Das Media Buying bleibt bei dir. Auf Wunsch vermitteln wir dich an erprobte Media-Buying-Partner, die Traffic auf die neuen Seiten schicken.
Landingpage erstellen lassen: Diese Bausteine gehören auf jede Seite
Egal ob Advertorial, Listicle oder Pre-Sell Page: Jede Landingpage für kalten Traffic braucht eine Headline, die das Versprechen der Anzeige aufgreift, und einen Einstieg, der den Leser in den ersten Sekunden abholt. Danach folgt die Problembeschreibung in den Worten deiner Kunden. Wer sich darin wiedererkennt, liest weiter.
Im Mittelteil erklärt die Seite, warum bisherige Lösungen nicht gereicht haben und was dein Produkt anders macht. Hier sitzt der Mechanismus, gestützt durch Studien, Daten, Expertenaussagen und echte Kundenstimmen. Bei der Magnesium-Brand aus unseren Cases hat dieser Teil den ROAS von 0,3 auf stabil über 3,0 gebracht, weil er die Aufklärung übernommen hat, die eine Produktseite nicht leisten kann.
Am Ende stehen ein klares Angebot, ein Nutzenversprechen ohne Übertreibung und ein Call-to-Action, der zum Wissensstand des Lesers passt. Dazu kommen die technischen Grundlagen: schnelle Ladezeit, saubere Darstellung auf dem Smartphone und Tracking, das jeden Schritt vom Klick bis zum Kauf messbar macht.
Wie weit so eine Seite tragen kann, zeigt ein Marktführer für Solaranlagen: Bei 2.250 € AOV hat der Advertorial-Funnel kalte Zielgruppen überzeugt und in 30 Tagen 271.000 € Umsatz bei einem ROAS von 15,8 gebracht.